• Abwassersatzung

    Ob Sie zum Kreis der so genannten Gebührenpflichtigen zählen, können Sie der Abwassersatzung bzw. Abwassergebührensatzung Ihrer Gemeinde entnehmen.

    Gebührenpflichtig sind in der Regel alle Bürger, die Leistungen der Gemeinde in Anspruch nehmen, also Abwasser zum Reinigen in die Kanalisation abfließen lassen.

  • Betriebskostenabrechnung

    Laut eines Grundsatzurteils des Bundesgerichtshofs (Urteil v. 23.11.1981, WM 1982, S. 207) muss Ihre Betriebskosten-Abrechnung die folgenden Punkte enthalten: die Zusammenstellung der Kosten, die Angabe und Erläuterung des zugrunde gelegten Verteilungsschlüssels, die Berechnung des jeweiligen Mieteranteils und die Auflistung der geleisteten Vorauszahlungen. Zudem muss Ihre Abrechnung nachvollziehbar und verständlich sein.

  • Commercial leases

    Der Vermieter von Büroräumen erzielt durch die Vermietung im Regelfall Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG).Befinden sich die Gewerberäume allerdings im Betriebsvermögen eines - gewerblichen, freiberuflichen oder land- und forstwirtschaftlichen - Unternehmens, rechnen die aus der Vermietung - wie auch die aus einer etwaigen Veräußerung des Mietobjekts - erzielten Einkünfte zu denen aus der entsprechenden Einkunftsart - Gewerbebetrieb (§ 15 EStG), freiberuflicher Tätigkeit (§ 18 EStG) bzw. Land- und Forstwirtschaft (§ 13, § 13a EStG). Bei gewerblichen Unternehmen unterliegen sie damit auch ggf. der Gewerbesteuer.

  • Denkmalschutz

    Wollen Sie die erhöhte Abschreibung nach §§ 7h, 7i EStG (Zeile 34), legen Sie Ihrem Finanzamt am besten gleich die Bescheinigung der zuständigen Gemeindebehörde oder des Denkmalamts vor. So können Sie schwarz auf weiß belegen, dass es sich bei Ihren Herstellungskosten um Baumaßnahmen im oben genannten Sinn handelt und Sie damit Anspruch auf die erhöhte Abschreibung haben.

  • Development costs

    Diese zählen nicht zu den öffentlichen Lasten i. S. d. Betriebskostenverordnung und dürfen nicht auf den Mieter umgelegt werden.

  • Erschließungsbeiträge

    Diese zählen nicht zu den öffentlichen Lasten i. S. d. Betriebskostenverordnung und dürfen nicht auf den Mieter umgelegt werden.

  • Fiskus

    Vermieter haben gegenüber Eigennutzern steuerlich gesehen handfeste Vorteile: Sie können mehr von der Steuer absetzen und so ihr Einkommen steuergünstig nach unten drücken!

  • Gewerbemietverträge

    Der Vermieter von Büroräumen erzielt durch die Vermietung im Regelfall Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG).Befinden sich die Gewerberäume allerdings im Betriebsvermögen eines - gewerblichen, freiberuflichen oder land- und forstwirtschaftlichen - Unternehmens, rechnen die aus der Vermietung - wie auch die aus einer etwaigen Veräußerung des Mietobjekts - erzielten Einkünfte zu denen aus der entsprechenden Einkunftsart - Gewerbebetrieb (§ 15 EStG), freiberuflicher Tätigkeit (§ 18 EStG) bzw. Land- und Forstwirtschaft (§ 13, § 13a EStG). Bei gewerblichen Unternehmen unterliegen sie damit auch ggf. der Gewerbesteuer.

  • Heizkostenabrechnung

    Laut § 7 Abs. 1 Satz 1 und § 8 Heizkostenverordnung müssen Sie die verbrauchsabhängigen Kosten der Heizung und Warmwasserversorgung zu 50-70 % nach dem Verbrauch, zu 30-50 % nach festen Maßstäben umlegen. Als Festmaßstab für die Grundkosten kommt die Nutzfläche infrage. Welchen Anteil Sie im angegebenen Rahmen von 50-70 % bzw. 30-50 % umlegen, können Sie vertraglich festlegen. Bei schlecht gedämmten Gebäuden ist nach der neuen Heizkostenverordnung eine Umlage von 70 % nach Verbrauch Pflicht! Zweckmäßig ist es, die Heizkosten zu 50 % nach der Fläche und zu 50 % nach dem ermittelten Verbrauch umzulegen.

  • Instandhaltung

    Weil jede Maßnahme andere Rechtsfolgen nach sich zieht, müssen Sie zuerst einmal unterscheiden, was noch als Instandhaltung bzw. Instandsetzung und was bereits als Modernisierung gilt. Mit einer Instandhaltung - wie das Wort schon sagt - erhalten Sie nur den Zustand der Wohnung, den Sie mit Ihrem Mieter vereinbart haben. Die Wohnung bleibt also am Ende so, wie sie Ihr Mieter bei Vertragsbeginn vorgefunden hat. Alles funktioniert wieder - am Zustand ändert sich aber nichts. Der ist nicht wesentlich besser als vorher! Setzen Sie etwas instand, stellen Sie nur den ursprünglichen Zustand wieder her, der sich in der Zwischenzeit vielleicht einmal verschlechtert hatte.

  • Juristische Betreuung sowie Beratung

    Als Mitglied von Haus & Grund Halle und Umgebung e.V. erhalten Sie Informationen bzw. Beratung in allen das Eigentum betreffenden Fragen, wie beispielsweise Wohnungseigentumsrecht, Bau – u. Bodenrecht, Mietrecht, Steuerrecht bis hin zur Wohnungsbauförderung und Gebührenordnungen. Für unsere Mitglieder konnten wir kompetente Berater (Juristen, Steuerfachmann, Architekten) binden, die regelmäßig konsultiert werden können.

  • Kündigung des Mietverhältnisses

    Die Kündigung des Mietverhältnisses bedarf der Schriftform. Der Vermieter soll den Mieter auf die Möglichkeit, die Form und die Frist des Widerspruchs nach den §§ 574 bis 574b rechtzeitig hinweisen.

  • Lärm

    Die Rasenmäherlärm-Verordnung vom 13.07.1992 mit ihren festen Betriebszeiten zum Schutz der Nachbarschaft vor Lärm gilt damit nicht mehr. Dafür hat die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung den Lärmschutz auf viele weitere motorbetriebenen Gartengeräte ausgedehnt! Sie gilt jetzt nicht mehr nur für motorbetriebene Rasenmäher einschließlich Gras- und Rasentrimmer sowie Gras- und Rasenkantenschneider. Kettensägen, Heckenscheren, Vertikutierer, Häcksler, Motorhacken, Laubbläser und Laubsammler fallen jetzt auch darunter!

  • Memorial protection

    Wollen Sie die erhöhte Abschreibung nach §§ 7h, 7i EStG (Zeile 34), legen Sie Ihrem Finanzamt am besten gleich die Bescheinigung der zuständigen Gemeindebehörde oder des Denkmalamts vor. So können Sie schwarz auf weiß belegen, dass es sich bei Ihren Herstellungskosten um Baumaßnahmen im oben genannten Sinn handelt und Sie damit Anspruch auf die erhöhte Abschreibung haben.

  • Mieterhöhung

    Beachten Sie, dass Sie Ihr Mieterhöhungsbegehren in Textform - also schriftlich - begründen müssen (§ 558a Abs. 1 BGB).

  • Nachbarschaftsrecht

    Das Nachbarschaftsrecht ist in jedem Bundesland eigenständig geregelt. Jedes Nachbarschaftsgesetz hat jedoch ein zentrales Ziel: Streit am Gartenzaun beizulegen bzw. bei dessen Schlichtung zu helfen. Nachbarrecht stimmt die Rechte benachbarter Grundstückseigentümer aufeinander ab.

  • Operating cost Accounting

    Laut eines Grundsatzurteils des Bundesgerichtshofs (Urteil v. 23.11.1981, WM 1982, S. 207) muss Ihre Betriebskosten-Abrechnung die folgenden Punkte enthalten: die Zusammenstellung der Kosten, die Angabe und Erläuterung des zugrunde gelegten Verteilungsschlüssels, die Berechnung des jeweiligen Mieteranteils und die Auflistung der geleisteten Vorauszahlungen. Zudem muss Ihre Abrechnung nachvollziehbar und verständlich sein.

  • Ortsübliche Miete

    Die wird gemäß § 558 Abs. 2 BGB "aus den üblichen Entgelten, die in der Gemeinde oder einer vergleichbaren Gemeinde für Wohnraum vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage in den letzten 4 Jahren vereinbart oder ... geändert worden sind", gebildet.

  • Planung

    Bei einer energetischen Sanierung sollten nicht nur in technischer, sondern auch in finanzieller Hinsicht gewissenhaft vorplanen. Das fängt damit an, dass Sie wissen müssen, was Sie mietrechtlich dürfen und tun sollten, um hinterher wenigstens einen Teil Ihrer Kosten vom Mieter ersetzt zu bekommen.

  • Rechtsschutzversicherung

    Diese Kosten zählen nicht zu den Kosten der Sach- und Haftpflichtversicherung. Aus diesem Grund dürfen Sie diese auch nicht auf Ihren Mieter umlegen.

  • Sanierung

    Gegenwärtig wird besonderes Augenmerk auf energetische Sanierung der Immobilien gelegt.

    Als energetische Sanierungen gelten alle Maßnahmen, mit denen Sie den Heizenergiebedarf verringern können, also z. B. eine Fassaden- oder Fenstersanierung, eine Dach- und Kellerdeckendämmung, eine Heizungssanierung (Niedertemperaturkessel, Brennwertkessel, Wärmepumpe) oder der Einbau einer Solaranlage zur Warmwasser- und/oder Heizungsunterstützung.

  • Straßenausbaubeitragssatzung

    Beiträge zählen ebenso wie Gebühren zu den kommunalen Abgaben, die eine Gemeinde von ihren Bewohnern fordern kann.

    Im Unterschied zu Erschließungsbeiträgen werden unter Straßenausbaubeiträgen Maßnahmen zur Verbesserung, Erweiterung oder Erneuerung bereits bestehender Anlagen verstanden. Diese Beiträge sind nicht auf die Mieter umlagefähig.

  • Testament

    Ein Testament kann in ordentlicher Form errichtet werden

    • zur Niederschrift eines Notars,
    • durch eine vom Erblasser nach § 2247 abgegebene Erklärung
  • Treasury

    Vermieter haben gegenüber Eigennutzern steuerlich gesehen handfeste Vorteile: Sie können mehr von der Steuer absetzen und so ihr Einkommen steuergünstig nach unten drücken!

  • Umschuldung

    Lösen Sie einen laufenden Kredit durch einen neuen Kredit ab, nennt man das Umschuldung.. Für eine Umschuldung gibt es zahlreiche Gründe. Der wichtigste für Sie: Wenn Sie irgendwo anders bessere Darlehenskonditionen bekommen.

  • Verjährung

    Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre.

    Ansprüche auf Übertragung des Eigentums an einem Grundstück sowie auf Begründung, Übertragung oder Aufhebung eines Rechts an einem Grundstück oder auf Änderung des Inhalts eines solchen Rechts sowie die Ansprüche auf die Gegenleistung verjähren in zehn Jahren.

  • Wasserkosten

    Sie dürfen nur die tatsächlich im Verbrauchszeitraum entstandenen Kosten umlegen.

    Legen Sie Ihrer Abrechnung immer die Endabrechnung Ihres Versorgungsunternehmens zugrunde, nie eine nur vorläufige Abrechnung oder gar nur geleistete Vorauszahlungen.

  • Wastewater replacement

    Ob Sie zum Kreis der so genannten Gebührenpflichtigen zählen, können Sie der Abwassersatzung bzw. Abwassergebührensatzung Ihrer Gemeinde entnehmen.

    Gebührenpflichtig sind in der Regel alle Bürger, die Leistungen der Gemeinde in Anspruch nehmen, also Abwasser zum Reinigen in die Kanalisation abfließen lassen.

  • Zweckentfremdungsverbot

    Sie müssen aufpassen, ob es für das Gebiet, in dem Ihre Wohnung liegt, eine Zweckentfremdungsverordnung gibt. Ist das der Fall, verhalten Sie sich oftmals ordnungswidrig, wenn Sie in Ihrer Wohnung die gewerbliche Nutzung erlauben.

    Ein bestehendes Zweckentfremdungsverbot bedeutet, dass Sie Ihren Wohnraum nicht zum Betrieb eines Gewerbes zweckentfremden, also abgeben dürfen. Vermieten Sie aber zu gewerblichen Zwecken, widerspricht das dem Wohnraumcharakter und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.